Abschied, nein.

30. April 2010

Ich warte auf den Tag, an dem du mir sagt: „ Es tut mir leid, …“

Ich warte auf den Tag, an dem du mir sagt: „ aber ich kann nicht mehr.“

In jener Sekunde werde ich nicht mehr denken.

In jener Sekunde werde ich nicht mehr atmen.

Du wirst vor mir stehen, mit Tränen in den Augen: „Ich habe es versucht, …“

Du wirst vor mir stehen, mit einem Kloß im Hals: „ ich habe so lange gekämpft.“

Wie angewurzelt werde ich da stehen und schreien mögen.

Wie angewurzelt werde ich da stehen und weinen mögen.

Vielleicht wirst du versuchen, mich in den Arm zu nehmen: „Kleines, …“

Vielleicht wirst du versuchen, mir einen Kuss auf die Stirn zu geben: „bitte.“

Ich werde in deinen Augen lesen und dich nicht verstehen.

Ich werde von deinen Lippen lesen und dich sehr gut verstehen.

Du liebst mich.

Ich liebe dich.

Ich warte auf den Tag, an dem du mich fragst: „Baby, …“

Ich warte auf den Tag, an dem du mich fragst: „was kann ich tun?“

In jener Sekunde werde ich versuchen zu denken.

In jener Sekunde werde ich nach Luft schnappen.

Du wirst vor mir stehen, mit Tränen in den Augen: „Ich will es versuchen, …“

Du wirst vor mir stehen, mit einem Kloß im Hals: „ich möchte kämpfen.“

Meinen Kopf auf deine Brust gelegt, werde ich schreien.

Meinen Kopf auf deine Brust gelegt, werde ich weinen.

Vielleicht wirst du mich in den Arm nehmen: „Kleines, …“

Vielleicht wirst du mir einen Kuss auf die Stirn geben: „lass es uns tun.“

Ich werde in deinen Augen lesen und dich verstehen.

Ich werde von deinen Lippen lesen und dich verstehen.

Ich liebe dich,

Du liebst mich.

Schwarze Wolken treiben auseinander.

Zerdenken zergeht im blauen Himmel.

Sein

28. April 2010

Du überraschst mich,

jeden Tag ein kleines bisschen.

Nur mit einem Blick oder einem Wort.

Da-sein.

Weg-sein.

Einfach-sein.

Klein-sein.

Egal,

wie sein ist.

Sei einfach.


(via http://imgfave.com/view/371865)