Schmetterlingseffekt

11. Mai 2011

Körpereigener Sadismus reicht bis in die Fingerspitzen. Schiebt sich durch die Vergangenheit. Zigarettenrauch kratzt im Hals, lässt die Augen tränen. Der sonst so geordnete Kopf hadert mit seinem Schicksal.

Wir verweilen im Lorenz-Attraktor. Ein Zustand dessen Dimension nicht ganzzahlig ist. Drei gekoppelte, nichtlineare Gleichungen in einem System – Du, Ich, Wir – die langfristige Unvorhersehbarkeit des Seins

Die mathematische Definition von Chaos besagt, dass minimale Änderungen der Ausgangsparameter sehr große Auswirkungen auf den Momentzustand eines Systems haben. Zerbrechlich wie die Flügel eines Schmetterlings.

Mathematisches Chaos, nicht Schicksal.

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2 Antworten to “Schmetterlingseffekt”

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