Raumzeit

26. Mai 2010

Wartend im Raum-Zeit-Kontinuum,

nicht wissend wann oder wohin es dich verschlagen wird.

Liquide Räume zwischen Hoffen und Zweifeln,

an dir selbst und an der Gerechtigkeit des Schicksals.

Relativität ist die Würze des Könnens,

Köpfchen, Fleiß und wie viel Glück?

Letztlich bestimmt unser Geist die Materie,

Hirn will Arbeit.

Transformation von der Box zum Blob,

gefestigte Bahnen verlieren sich in Ungewissheit.

De-konstruktion der Zukunft

Ab-Aufbau des Gerüstes der Zeit. Raumzeit.

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Sie

25. Mai 2010

Sie ist hübsch. Und oberflächlich.

Doch sind hier nicht die gängigen Klischees anzusetzen.

Der Maßstab ist ein anderer.

Sie sucht ihr Selbstbewusstsein.

Bei anderen Menschen. Den „Richtigen“.

Kompensation at it’s best.

„Mit dir bin ich etwas.“ – Unnahbar.

Doch sie ist mehr. Mehr als Schein.

Mehr als die harte Fassade der Emotionslosigkeit.

Verdrängung ist ihre Maxime.

Dabei verliert sie sich. Ihr ich.

Maschinenhaftige Hülle.

Polyrythmische Zuckungen zu dumpfen Beats.

Lächelnd, trinkend – allein.

Die „Richtigen“ formen ihre Erscheinung.

Unzufrieden mit sich selbst.

Will sie nicht mehr wissen wer sie war.

Ein Abziehbild des früheren Ichs.

Dilemma-tiöses Geflutsche.

Zwischen Welten des Scheins und Seins.

Suchend und nicht findend – irgendwie allein.

Tiefblickend

24. Mai 2010

„Du schaust immer so ernst.“ –

„Nein, ich lächel mit den Augen.“

(via anna-war-hier)