Nantes

20. März 2011

Flimmernd gelbe Schlieren verlieren sich in unendlicher Nähe, weichen schwingenden Punkten rot. Inferno aus Helligkeit. Meine Augen sind geschlossen.

Das Salz der verschwitzten Nacht schmeckend, deinen Herzschlag an meiner Wange spüren. Pulsierendes Vibrieren. Wärme legt sich über uns – das lauwarme Handtuch des Tages wird sich immer enger um unsere Hälse ziehen – Hitze.

Fetzen von Bruchstückhaftigkeit hasten durch meinen Kopf. Sommernächte. Schmerzhaftes Empfinden der kurzen Vergänglichkeit. Lust.

Ich sehe dich. Klar vor mir, neben mir. Feuchtigkeit wäscht die Ungewissheit der Blindheit fort. Zieht ihre Spur vorbei an meinen Lippen, hinab in die Kuhle oberhalb deines Schlüsselbeins. Du wachst auf.

Ich liebe Dich.

ptcampbell

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